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Argentiniens Präsident Mauricio Macri (links) herzt am 20. August 2019 seinen frisch vereidigten Finanzminister Hernán Lacunza: Eine von dessen ersten Amtshandlungen war es, zu verkünden, bestimmte Schulden später zurückzuzahlen als vorgesehen. | © Getty Images

Argentiniens Schulden Fitch und Moody’s senken die Daumen

Die Rating-Agenturen Fitch und Moody’s haben Argentiniens Schuldnerqualität herabgestuft. Fitch senkte sein Rating von der Note CCC auf RD, was für „Restricted Default“ steht, also „eingeschränkter Kreditausfall“. Noch schlechter ist nur noch D, das wäre ein glatter Ausfall. „Die Herabstufung resultiert daraus, dass die Regierung am 30. August eigenmächtig beschlossen hat, bestimmte Schulden zu verlängern“, begründen die Fitch-Analysten den Schritt.

Bei Moody’s ging es aus eben demselben Grund um drei Stellen von der Note B2 auf Caa2 bergab. Diese Stufe bedeutet „extrem spekulativ“. Niedriger liegen nur noch Caa3, Ca und C. Damit ist Moody’s die einzige der drei großen Agenturen, die noch keinen konkreten Schuldausfall verzeichnen will.

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