Ausblick auf die Weltwirtschaft „Wir erwarten 2018 das neunte Jahr des Aufschwungs“

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Stimmung auf Allzeithoch

Die guten volkswirtschaftlichen Kennzahlen sind nicht die einzigen Argumente dafür, dass der Bullenmarkt noch eine Weile weitergehen kann. Nicht zuletzt fehlt der Hausse noch ein wichtiges Kapitel, meint Burkhard Varnholt, stellvertretender weltweiter Anlagechef bei der Credit Suisse: „Bullenmärkte enden eben normalerweise nicht im Optimismus, sondern in der Euphorie. Von diesem wichtigen Detail finden wir bei Investoren gegenwärtig noch keine Spur.“

Erstens blieben bislang noch die typischen Signale aus, die Wendepunkten für gewöhnlich vorausgehen, sagt der Investmentchef der Credit Suisse. Zweitens sprächen weiterhin gute Gründe für Aktien.

Stark wie seit Jahren nicht mehr

Was Varnholt meint, sind die zurzeit unzähligen Erfolgsmeldungen aus nahezu allen Branchen rund um den Globus: Die Weltwirtschaft läuft so stark wie seit vielen Jahren nicht mehr. Der private Konsum steigt ebenso wie die Investitionen der Unternehmen.

Günstige Energiepreise, wachsende Staatsausgaben, höhere Kapitalpolster bei Banken und nicht zuletzt eine anspringende Kreditvergabe liefern allesamt reichlich konjunkturellen Rückenwind. „Es könnte der stärkste Aufschwung seit Jahrzehnten werden“, so der Credit-Suisse-Banker.

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