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Axa Immoselect bleibt dicht

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Axa Investment Managers Deutschland setzt die Rücknahme der Anteilscheine für den Axa Immoselect weiter aus. Damit können auch nach dem 16. November 2010 keine Verkaufsaufträge ausgeführt werden.

„Grund ist die unzureichende Liquidität zur Bedienung der zu erwartenden Anteilscheinrückgaben“, sagt Achim Gräfen, Geschäftsführer von Axa Investment Managers Deutschland. Die Bruttoliquidität liegt zurzeit bei 249 Millionen Euro, das entspricht einer Liquiditätsquote von 9,2 Prozent.

„Wir sind uns bewusst, dass wir unseren Anlegern in dieser Zeit sehr viel Geduld abverlangen“, so Gräfen weiter. Vor dem Hintergrund, dass kürzlich die Auflösung von drei offenen Immobilienfonds in der Branche bekanntgegeben wurde, sei es derzeit schwierig, Immobilien zu einem attraktiven Marktpreis zu veräußern, um eine ausreichende Liquidität im Fonds zu schaffen.

„Der Verkauf großer Immobilienbestände zu nicht angemessenen Bedingungen wäre performanceschädlich für den AxaA Immoselect.“ Man sei sich darüber im Klaren gewesen, so Gräfen weiter, dass es im Zuge der auslaufenden zweijährigen Frist bei einigen Wettbewerbern zu einer Unruhe im Markt kommen würde.

„Wir haben jetzt ein weiteres Jahr Zeit, den Axa Immoselect wieder zu öffnen.“ Gleichzeitig setze man darauf, dass das Anlegerschutzgesetz, das sich derzeit im Gesetzgebungsverfahren befindet, den Markt für offene Immobilienfonds weiter beruhigen wird.

Derzeit sind zwölf Immobilienfonds geschlossen, drei werden aufgelöst. Zusammen verwalten die Fonds ein Vermögen von rund 25 Milliarden Euro. >> zum Themen-Special "Offene Immobilienfonds"

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