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Beratungsgespräch: Nachhaltige Anlagen gehören zu den gefragten Investments | © imago images / Panthermedia Foto: imago images / Panthermedia

Der CFP-Praxisfall

Wie ein Sparer sein Vermögen nachhaltig ausrichten kann

Der Fall:

Max Muster ist 39 Jahre alt und ledig. Er arbeitet als angestellter Unternehmensberater mit Verantwortung für ein kleines Team. Sein Bruttomonatseinkommen beträgt 12.000 Euro, außerdem erhält er einen jährlichen Bonus von 25.000 Euro. Nach gesetzlichen Abzügen, Lebenshaltungskosten und bestehenden Sparverträgen verbleiben ihm im Monat rund 2.000 Euro zur freien Verfügung.

Der Blick auf seine aktuelle Vermögenssituation zeigt außerdem, dass er circa 17.500 Euro auf dem Gehaltskonto hat und rund 134.000 Euro auf dem Tagesgeldkonto. Weiterhin interessiert sich Muster für den Kapitalmarkt und hat sein Wertpapierdepot mit rund 10.000 Euro bisher in Eigenregie verwaltet. Insgesamt verfügt Muster also über 161.500 Euro und hat keine Verbindlichkeiten.

Gehaltskonto

17.500 Euro

Tagesgeld

134.000 Euro

Wertpapierdepot

10.000 Euro

Gesamt

161.500 Euro

 

Der Wunsch:

Nachdem Muster schon länger in Versicherungsthemen betreut wird, möchte er nun seine Vermögensstruktur neu ausrichten und interessiert sich dabei insbesondere auch für das Thema Nachhaltigkeit, das er in der Geldanlage berücksichtigen möchte. Zudem verfolgt er das Ziel, eventuell mit 65 Jahren in den Ruhestand gehen zu können.

Dafür soll das bestehende Vermögen auf den Sichteinlagen in eine renditeorientierte Anlageform umgeschichtet werden. Als Kapitalreserve definiert er einen Bedarf von 30.000 Euro; davon sollen 5.000 Euro dauerhaft auf dem Gelhaltskonto verbleiben sowie ein sicherer Bestand von 25.000 Euro stets auf dem Tagesgeldkonto verfügbar sein.

Als zusätzlichen Sicherheitspuffer möchte Muster weitere 25.000 Euro in einer Anlageform haben, die mehr Ertrag erwirtschaftet als ein Tagesgeldkonto, aber trotzdem im Bedarfsfall einfach zu liquidieren wäre. Das bestehende Wertpapierdepot steht außerdem zur Wiederanlage zur Verfügung.

Damit verbleiben insgesamt also rund 106.500 Euro, die Muster bis zum gewünschten Renteneintrittsalter in 26 Jahren investieren möchte. In dieses Depot soll zudem der monatliche Liquiditätsüberschuss von 2.000 Euro eingehen. Seine persönliche Verlusttoleranz liegt bei bis zu 25 Prozent.

Der Vorschlag:

Musters Vermögen soll in ein breit diversifiziertes Vermögensdepot mit Schwerpunkt auf global investierende Aktienfonds, ETFs und Vermögensverwalter überführt werden, das in der Summe seiner persönlichen Verlusttoleranz entspricht.

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