„Die Cinderella unter den Immobilien“

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Das Emissionshaus Secur setzt mit dem Secur VII seine Reihe der geschlossenen Spezialimmobilien-Fonds fort. Fondsobjekt ist ein Selbstlagerzentrum (Selfstorage-Immobilie) in Berlin. Michael Gadzali, Leiter Unternehmensentwicklung der Secur Gruppe, rechnet in diesem Nischenmarkt mit großem Wachstum in den kommenden zehn Jahren.

Gadzali betont die Besonderheiten von Selbstlagerzentren: Erstens liege es in der Natur der Zentren, dass das Risiko eines Mietausfalls gestreut wird, da es keinen Ankermieter gibt. Im Falle des Berliner Zentrums vermiete Secur Lagerraum an bis zu 1.500 Einzelpersonen und Unternehmen. Zweitens erhebe Secur die Mieten auf Wochen- und nicht auf Monatsbasis. Drittens vermiete man bei Selbstlagerzentren den Lagerraum nicht quadrat-, sondern kubikmeterweise. So lassen sich Mieten von durchschnittlich 22 Euro pro Quadratmeter erzielen, heißt es von Gadzali. Er bezeichnet den Markt für Selfstorage-Immobilien daher als „die Cinderella unter den Immobilien-Investitionen“.

Das Gesamtinvestitionsvolumen des Secur VII beträgt 9,65 Millionen Euro. Davon sollen 5,82 Millionen Euro Eigenkapital eingesammelt werden. Ein Agio wird nicht erhoben. Über die Fondslaufzeit von sieben Jahren sollen Anleger eine Rendite von 9,5 Prozent erhalten. Dafür müssen sie sich mit mindestens 15.000 Euro an dem Fonds beteiligen.

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