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Für Nostalgiker

Diese Fonds haben bei Morningstar bislang ein Gold-Rating

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Im November 2019 ist es soweit: Die Rating-Agentur Morningstar stellt das System für ihre Fondsnoten um. Zwar erhalten Fonds dann immer noch ein Gold, Silber oder Bronze, wenn sie für gut befunden werden. Aber die Kriterien haben sich dann geändert. Künftig geht es zunächst darum, ob ein Fonds in Hinblick auf die Faktoren Management (People), Prozess (Process) und Fondsgesellschaft (Parent) einen Mehrwert vor Kosten erzielen kann. Die bisher separat ausgewertete Wertentwicklung (Performance) fließt in die drei Komponenten nunmehr ein.

Die Kosten hingegen bekommen eine neue Rolle. Galten sie bisher als Vergleichskriterium zur Konkurrenz, ziehen die Analysen sie nun von der erreichbaren Mehrrendite ab. Und zwar für jede Anteilsklasse separat. Überhaupt vergeben die Morningstar-Leute nicht mehr pauschal ein Rating für alle Tranchen eines Fonds, sondern für jede einzeln. Was natürlich die Anteilsklassen für institutionelle Anleger besser dastehen lässt, denn dort gibt es Mengenrabatt. Heißt im Umkehrschluss: Anteilsklassen mit happigen Gebühren für Privatanleger werden künftig bestraft.

Am 1. November will Morningstar die Ratings schrittweise für alle Fonds umstellen. Und damit Sie sich noch einmal den aktuellen Stand ansehen können, haben wir ihn hier für Sie. Das Problem ist nur, dass über 200 Fonds die Note „Bronze“ tragen, was hier nicht in eine Tabelle passt. Sie finden die Fonds aber (noch) hier unter diesem Link.

Allerdings sind hier erst einmal die 27 Gold-Fonds. Interessanterweise schneidet eine hierzulande noch nicht allzu prominente Gesellschaft – die Capital Group – mit viermal Gold am besten ab. Und das auf nicht allzu exotischen Gebieten: unter anderem US-Standardwerte Wachstum, Standardwerte global Wachstum und Aktien Schwellenländer.

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