Kommen stürmische Zeiten auf uns zu? Quelle: Pixelio

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Hundertstes Investmentbarometer von J.P. Morgan

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Die hundertste Auflage des J.P. Morgan Investmentbarometer kommt zu einem durchwachsenen Ergebnis: In der von der Gesellschaft für Konsumforschung im Mai durchgeführten repräsentativen Umfrage erwartet nur noch jeder vierte Anleger eine positive Entwicklung der Börsen in den nächsten sechs Monaten. Im März blickte noch fast jeder Zweite (45 Prozent) positiv in die Zukunft. Trotz dieses düsteren Ausblicks ist die Anlagebereitschaft der Deutschen konstant.

Das ist beachtenswert, denn schließlich erwarteten im Mai erstmals seit November 2011 wieder mehr Befragte eine negative Entwicklung der Börsen: Der Anteil der Pessimisten stieg auf 28,4 Prozent. Noch im März waren es trotz Griechenlandkrise nur 18,6 Prozent.

Doch der Anlagebereitschaft scheint die düstere Aussicht nichts auszumachen: Immerhin gaben 36,3 Prozent der befragten Anleger an, in den nächsten sechs Monaten investieren zu wollen; im März waren es genau 36 Prozent. Auch die Masse der Anleger, die nicht investieren wollen, blieb nahezu konstant bei 46 Prozent.

Beliebteste Anlageform im Mai ist das Tagesgeldkonto: 16 Prozent der Umfrageteilnehmer besitzen es. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Investmentfonds (15,7) Prozent und Sparbücher mit 8,1 Prozent.

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