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Investment-Experte „Die Aktienmärkte trotzen der politischen Nervosität“

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Zinserhöhungen in den USA, Wachstum in Eurozone

Aus Sicht der Zürcher Kantonalbank Österreich AG sollten das positive konjunkturelle Momentum und die anziehende Inflation der US-Notenbank Fed genügend Spielraum für den weiteren Normalisierungsprozess bei den Leitzinsen geben. Die Privatbank rechnet daher weiterhin mit drei Zinsschritten im Jahr 2017.

Die Europäische Zentralbank (EZB) bleibt 2017 indessen expansiv, das Wachstum in der Eurozone entwickelte sich zuletzt solide. Im vierten Quartal 2016 wuchs die Wirtschaft um 0,4 Prozent. Deutschland lag genau im Durchschnitt der Eurozone, Österreich durfte sich über einen Zuwachs von 0,6 Prozent freuen und lag damit ex aequo mit Portugal auf Platz drei.

Nur die Slowakei mit einem Plus von 0,8 Prozent und Spanien mit 0,7 Prozent verzeichneten ein größeres Wachstum. Weit weg von einer wirtschaftlichen Normalisierung sind die Griechen mit -0,4 Prozent. Noch schlechter erging es nur der finnischen Wirtschaft. In Summe nahm das Bruttoinlandsprodukt in der Eurozone im vergangenen Jahr übrigens um 1,7 Prozent zu.

Aktien: Diese Regionen haben ihren Reiz

Für die Assetklasse Aktien spricht nach wie vor einiges. Die Gewinnaussichten der Unternehmen bleiben erhellt, lediglich politische Ereignisse könnten das erfreuliche Aktienumfeld beeinflussen. Bei ihrer Anlagepolitik lässt die auf Private Banking in Österreich und Deutschland spezialisierte Zürcher Kantonalbank Österreich die regionalen Aktienquoten unverändert. Gute Argumente gibt es für Titel aus verschiedenen Regionen.

„Für die USA sprechen das konjunkturelle Momentum sowie der starke US-Dollar. Europa ist dafür aus Bewertungssicht deutlich tiefer und sollte über den Export profitieren. Die günstigste Bewertung weisen die Emerging Markets auf und solange es hier zu keinen massiven Verwerfungen bei den Kapitalströmen kommt, sollten auch die Schwellenländer von den rosigen Wirtschaftsaussichten profitieren“, erläutert Nemeth.

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