Oldtimer-Besitzer im Gespräch „Aus Treue zu meinem Frosch“

Seinen grünen Flitzer der britischen Automarke Austin-Healey nennt Manfred Pfaff „Frosch“. | © Manfred Pfaff

Seinen grünen Flitzer der britischen Automarke Austin-Healey nennt Manfred Pfaff „Frosch“. Foto: Manfred Pfaff

DAS INVESTMENT: Woher kommt Ihre Begeisterung für Oldtimer?

Manfred Pfaff: Ich konnte mich schon immer für Autos begeistern. So richtig ernst wurde es während meines Studiums: Bei einem Unfall beschädigte ich den Wagen meiner Mutter, weshalb ich ihn zu einem Karosseriebauer brachte. Ich half bei den Arbeiten und war davon so begeistert, dass ich mein Lehramtsstudium gegen die Ausbildung zum Karosseriebauer eintauschte.

Nach welchen Kriterien wählen Sie Ihre Autos aus?

Für mich sind Optik und Design entscheidend. In mein Froschauge verliebte ich mich vor über 40 Jahren und bin ihm seither treu geblieben.

Haben Sie einen Lieblingswagen?

Da gibt es keinen speziellen Favoriten.

Nehmen Sie an Oldtimer-Rallyes teil?

Ich versuche, zwei bis dreimal im Jahr an Veranstaltungen teilzunehmen.

Wer sind Ihre Lieblingsbeifahrer?

Meine Söhne.

Welche Musik hören Sie beim Fahren am liebsten?

Während der Fahrt höre ich niemals Musik, da der Motorsound sowieso alles übertönen würde.

Wie oft fahren Sie Ihren Oldtimer?

Selten. Vermutlich komme ich auf weniger als 1.000 Kilometer.

Haben Sie eine eigene Garage für Ihren Wagen?

Ja, dort wartet der Wagen den größten Teil des Jahres auf seinen nächsten Einsatz.

Wie pflegen Sie Ihren Oldtimer?

Natürlich pflege ich den Wagen selbst und je nach Bedarf. Da ich recht wenig fahre, ist das allerdings eher unregelmäßig.

Warum lösen Oldtimer Ihrer Ansicht nach so große Empfindungen bei Menschen aus?

Es dürften die Nostalgie und die Erinnerungen an Fahrzeuge sein, die man schon in der Kindheit bewunderte.