Suche Event Calendar Icon EVENTKALENDER Newsletter Icon Newsletter Icon Newsletter Abonnieren

Sondierungspapier von CDU/CSU und SPD Abgeltungssteuer soll fallen - allerdings nur bei Zinserträgen

Von Lesedauer: 2 Minuten

Das Thema Abgeltungssteuer schaffte es in den vergangenen Jahren immer mal wieder auf die politischen Agenda: Die Abgeltungssteuer – also 25 Prozent Kapitalertragssteuer plus Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer – solle abgeschafft werden, forderten Politiker parteiübergreifend.

Stattdessen sollten Zinsen, Dividenden und realisierte Kursgewinne mit dem individuellen Steuersatz versteuert werden, lautete die Forderung. Statt mit rund 25 Prozent könnten sie so mit bis zu 42 Prozent belastet werden. Das Ende der Abgeltungssteuer schien nur eine Frage der Zeit zu sein.

Bild

1.200% Rendite in 20 Jahren?

Die besten ETFs und Fonds, aktuelle News und exklusive Personalien erhalten Sie in unserem täglichen Newsletter – gratis direkt in Ihr Postfach. Jetzt abonnieren!

Go

Jetzt hat das Thema tatsächlich Einzug gehalten in das Ergebnispapier der Sondierungsgespräche zwischen CDU/CSU und SPD. Allerdings in abgespeckter Weise: „Die Abgeltungssteuer auf Zinserträge wird mit der Etablierung des automatischen Informationsaustausches abgeschafft“, heißt es hier. Für Erträge aus Dividenden und Kursgewinnen würde sich mithin nichts ändern: Sie unterlägen weiterhin der rund 25-prozentigen Abgeltungssteuer. Zinssparer und Inhaber von Rentenfondsanteilen wären nach den aktuellen Plänen allerdings vermutlich nicht steuerbefreit, sondern müssten  ihre Erträge mit dem persönlichen Einkommensteuersatz versteuern.

Die Abgeltungssteuer war 2009 eingeführt worden, um Anleger davon abzuhalten, Kapital aus Deutschland abzuziehen und im Ausland zu versteuern. Mit dem mittlerweile möglichen grenzübergreifenden Austausch von Steuerdaten hat sich der Hintergrund allerdings verändert.

Wie hat Ihnen der Artikel gefallen?
Danke für Ihre Bewertung
Leser bewerteten diesen Artikel durchschnittlich mit 0 Sternen
PDF nur für Sie. Weitergabe? Fragen Sie uns.
Newsletter Titelbild
Ja, ich möchte den/die oben ausgewählten Newsletter mit Informationen über die Kapitalmärkte und die Finanzbranche, insbesondere die Fonds-, Versicherungs-und Immobilienindustrie abonnieren. Hinweise zu der von der Einwilligung mitumfassten Erfolgsmessung, dem Einsatz der Versanddienstleister June Online Marketing und Mailingwork, der Protokollierung der Anmeldung, der neben der E-Mail-Adresse weiter erhobenen Daten, der Weitergabe der Daten innerhalb der Verlagsgruppe und zu Ihren Widerrufsrechten finden Sie in der Datenschutzerklärung. Diese Einwilligung können Sie jederzeit für die Zukunft widerrufen.
+
Anmelden