Tops & Flops: Der Absturz des Goldpreises reißt Minenfonds mit

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Während sich an der Spitze des Feldes die währungsgesicherte Anteilsklasse des von Kei Fujibe gemanagten Blackrock Japan Small & Mid Cap Opportunities (WKN: A0J28Z) etwas von der ebenfalls überwiegend mit Währungssicherung arbeitenden Konkurrenz absetzen kann, bewegen sich die Verluste der Minenfonds in einem extrem engen Korridor. Mit einem Minus von 36 bis 38 Prozent fallen sie etwa doppelt so hoch aus wie beim Goldpreis, der 2013 in der Spitze 21 Prozent verlor.

Herrscht über die Auslöser für den jüngsten Absturz noch weitgehend Einigkeit, so gehen die Meinungen über die künftige Richtung weit auseinander. Läuten für das gelbe Metall bereits die Todesglocken, wie die Analysten der Citigroup mutmaßen? Oder holt der Goldpreis noch einmal tief Luft für den nächsten Höhenflug – ähnlich wie zwischen 1974 und 1976, als er nach jahrelangem Anstieg die Hälfte seines Werts verlor und sich anschließend bis 1980 noch einmal verachtfachte?

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Ein Weg, den in jedem Fall auch die derzeit so gebeutelten Minenaktien mitgehen würden. Wer darauf spekuliert, sollte aber vor einem erstmaligen Kauf oder der Aufstockung seiner Bestände auf jeden Fall eine Bodenbildung abwarten. Für Skeptiker eignet sich dagegen eher der einzige Gold- Fonds, der 2013 schwarze Zahlen schreibt: der ETFS Short Gold (A0V9X0) der Londoner Gesellschaft ETF Securities. 

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