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Sinine Lithne Wieso Blau Direkt eine Tochter in Estland gründet

Büro mit Start-up-Atmosphäre in Tallinn
Büro mit Start-up-Atmosphäre in Tallinn: Blau Direkt gründet eine Unternehmenstochter in Estland. | Foto: Blau Direkt

„Sinine Lithne“ – so soll  frei übersetzt „Blau Direkt“ auf Estnisch heißen. Der Maklerpool will ab Oktober ein Büro in Tallinn eröffnen und hat seinen Firmennamen dafür ins Estnische übersetzen lassen. Zehn Mitarbeiter habe man in der Sinine-Lithne-Vertretung bereits eingestellt, heißt es von den Lübeckern.

Ziel dieser nicht ganz gewöhnlichen Geschäftserweiterung sei es, „den Service für Blau-Direkt-Partner erheblich zu erweitern und die Dynamik des Arbeitsmarktes in Tallinn für sich zu nutzen“. Estland glänze mit einer digitalisierten Verwaltung und moderner Infrastruktur. Die Hauptstadt Tallinn „atmet Dynamik und Unternehmergeist“, urteilt man bei Blau.                                                    

Der Umsatz des Maklerpools habe sich in den vergangenen Jahren außerordentlich gut entwickelt, in zehn Jahren habe er von 8,7 Millionen auf 122 Millionen Euro zugelegt, lautet es aus dem Haus. Gerade in der Problembehandlung und der Buchhaltung benötige man daher neues, qualifiziertes Personal.

Verantwortliche Projektleiterin für den estnischen Arm von Blau Direkt ist Katharina Jäger. Auch andere Pool-Mitarbeiter sollen zukünftig zeitweise in Estland aushelfen, wünscht man sich bei Blau. Als Goodie wollen die Lübecker vor Ort eine unternehmenseigene Wohnung zu Verfügung stellen. Blau preist die Abordnung nach Tallinn als einen „zusätzlichen Ostseeurlaub“ an.

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