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Frauen im Gespräch: Mündliche Empfehlung finden Kunden bei einem Versicherungsabschluss nicht viel wichtiger als Informationen eines Online-Vergleichsportals. | © Pexels

Anlässe für einen Versicherungsabschluss

Online-Vergleichsportale fast genauso wichtig wie Empfehlungen

Neben dem konkreten Bedarf und dem vorhandenen Abschlusswunsch sind Empfehlungen für viele Menschen der Anlass, eine Versicherung abzuschließen. Das zeigt eine Studie der Marktforschungs- und Beratungsgesellschaft Research Tools. Die ‚Studie Kundenpfade Versicherungen 2019‘ untersucht Produktnutzung und Wechselverhalten von insgesamt 1.862 Versicherungskunden.

Mündliche Ratschläge und Empfehlungen von Online-Vergleichsportalen sind in der Summe für über ein Drittel der Abschlüsse verantwortlich. Dabei sind die Unterschiede zwischen mündlich ausgesprochener Empfehlung oder dem Ratschlag durch ein Online-Vergleichsportal nur geringfügig – beide Empfehlungsgeber sind für die Befragten ähnlich bedeutsam.

Der Geschlechtervergleich zeigt, dass Männer stärker auf Vergleichsportale oder wahrgenommene Werbung reagieren als Frauen. Zudem besteht ein deutlicher Zusammenhang zwischen Alter und Werbung: Je jünger die Altersgruppe, desto stärker fällt die Reaktion auf die Werbung aus. 

Angst vor Fallen im Kleingedruckten

Knapp ein Drittel der Kunden hat beim Versicherungsabschluss Bedenken. Neben dem Preis-Leistungs-Verhältnis gehören Fallen im Kleingedruckten beziehungsweise keine Zahlung im Schadensfall zu den Haupt-Sorgen beim Abschluss einer Versicherung.

Mit dem Alter steigt offenbar die Gelassenheit. In der Altersgruppe der 55- bis 64-Jährigen äußern nur 22 Prozent Bedenken. Unter den 18- bis 24-Jährigen ist der Prozentsatz mit 40 Prozent fast doppelt so hoch.

Unter den analysierten Produktabschlüssen zählen Haftpflicht-, Hausrat- und Kfz-Versicherungen zu den am häufigsten genutzten Produktgruppen.

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