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Schattenseiten der Macht: Pharma-Aktien gelten als defensiv, weil sie Preise bestimmen können und ihre Produkte lebenswichtig sind. Das sieht nicht jeder positiv, wie diese Demonstration gegen Pfizer zeigt, nachdem der Konzern seine Preise erhöhte. | © imago images / Pacific Press Agency / Erik McGregor Foto: imago images / Pacific Press Agency / Erik McGregor

Börsenverhalten

Schützen Pharma-Aktien wirklich vor Einbrüchen?

Die Zahlen zeigen gut: Klassisch defensive Branchen wie Versorger, Nahrungsmittel, Körperpflege und Gesundheit bleiben bei wackeligen Börsen verhältnismäßig stabil. Im Schnitt entwickelten sie sich dann besser als der Markt. Zu diesem Ergebnis kommt Sven Lehmann, Fondsmanager des HQT Global Quality Dividend (ISIN: LU1499563440). Er sah sich an, wie sich 20 Branchen seit 1974 bei stark fallenden, leicht fallenden, leicht steigenden und stark steigenden Märkten verhielten (siehe Grafik).

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Dabei schützten vor allem zwei Branchen: „Die Sektoren Versorger und Nahrungsmittel haben Anlegern in mehr als 70 Prozent der Fälle eine Outperformance geliefert. Solche Häufigkeiten sieht man selten“, so Lehmann. Geht es hingegen aufwärts, bringen Technologie-, Finanz- und Rohstoffaktien die höchsten Gewinne. Bei Finanzwerten war das in 70 Prozent aller Monate der Fall.

Bei fast allen Branchen beobachtete Lehmann einen Hang entweder zum Schutz in schlechten oder zum Überflieger in guten Zeiten. Nur in zweien ist das nicht wirklich zu erkennen: „Ausnahmen bilden Medienaktien, die in beiden Extremphasen hinter dem Markt zurückbleiben, und Immobilienwerte, die in beiden Phasen den Markt schlagen.“

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