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Schaden-Kosten-Quote Diese beiden Kfz-Versicherer rasten 2020 am Limit

Rennwagen
Rennwagen: Zwei Kfz-Versicherer hatten 2020 mit der Schaden-Kosten-Quote zu kämpfen. | Foto: Pexels / Chris Peeters

2020 kamen nur zwei der 50 größten Kfz-Versicherer in Deutschland auf eine Schaden-Kosten-Quote von mehr als 100 Prozent. 2019 überschritten noch 21 Gesellschaften diese Marke. Dies zeigt das Beratungshaus Vers Leipzig in seinem Branchenmonitor 2015–2020 für die Kfz-Versicherungsbranche.

Die Ertragslage für die meisten Versicherer besserte sich 2020 deutlich. Dies liegt vorwiegend an der, im Zuge der Corona-Pandemie, gesunkenen Fahrleistung hierzulande. Damit sank die Zahl der Kfz-Schäden im Vergleich zum Vorjahr um 13,4 Prozent auf rund acht Millionen. Und auch die Schadensumme ging zurück, um 11,6 Prozent auf 22,1 Milliarden Euro. Gleichzeitig stieg das Prämienvolumen 2020 um 1,1 Prozent auf fast 28,9 Milliarden Euro.

Allianz Direct und R+V 24 arbeiten in der Verlustzone

19 von 21 Versicherern, die 2019 noch eine Schaden-Kosten-Quote von mehr als 100 Prozent aufwiesen, sprangen 2020 in die Gewinnzone. Auf den höchsten Wert kommt Allianz Direct mit über 121 Prozent. Dahinter folgt R+V 24 mit 109,8 Prozent.

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