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Helge Rehbein (Content-Team)Lesedauer: 6 Minuten
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Flossbach von Storch Research Institute Was machte die Große Depression so groß?

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Fazit: Koordinationsfunktion des Marktes muss intakt bleiben

Ein tödlicher Cocktail aus instabiler Währungsordnung, Überschuldung und weltweitem gegenseitigem Misstrauen stellt damals wie heute die größte Gefahr für den allgemeinen Wohlstand dar. „Die traditionelle, aber falsche Lesart vom Versagen der Laissez-faire-Politik bis 1933 bietet dabei die günstigste Voraussetzung für ein Wiederholen der Fehler“, so Marius Kleinheyer vom Flossbach von Storch Research Institute: „Die Preisfunktion sollte möglichst ungestört bleiben und der Welthandel sollte nicht durch Zölle behindert werden. Genau wie zwischen 1920 und 1935 unterliegen wir auch heute der Versuchung, eine Gesellschaft über direkte oder indirekte Ressourcenallokation von oben nach unten hierarchisch steuern zu wollen.

Damals wie heute wäre es stattdessen geboten, die Koordinationsfunktion des Marktes intakt zu halten. Werden diese Erkenntnisse nicht berücksichtigt, verschlimmern sich Krisen und in der Folge entstehen politische und gesellschaftliche Spannungen.“

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