Kunsthandwerker: Eine Funktionsinvaliditätsversicherung leistet beim Verlust motorischer Grundfähigkeiten – zum Teil auch bei Unfällen oder schweren Krankheiten. | © Foto von Andrea Piacquadio von Pexels Foto: Foto von Andrea Piacquadio von Pexels

Grundfähigkeitsversicherung

Finanztest nimmt BU-Alternativen unter die Lupe

„Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist die erste Wahl, wenn man das Risiko finanziell absichern möchte, den Beruf gesundheitsbedingt nicht mehr oder nur teilweise ausüben zu können“, schreiben die Autoren der Verbraucherzeitschrift Finanztest. „Aber nicht jeder bekommt diesen Schutz. Der Versicherungsmarkt bietet jedoch Alternativen.“ Konkret seien dies Erwerbsunfähigkeits-, Dread-Disease- und Unfallversicherungen, die Finanztest in seiner aktuell veröffentlichten August-Ausgabe vorstellt.

„Bislang wenig bekannt sind die Grundfähigkeits- und die Funktionsinvaliditätsversicherung. Diese Versicherungsarten sind kompliziert und für Laien schwer zu durchschauen“, heißt es von der Finanztest-Redaktion weiter. Die Grundfähigkeits-Police eigne sich für vor allem für Menschen, die körperlich arbeiten. Denn sie zahlen oft niedrigere Versicherungsbeiträge und können so unter Umständen eine höhere Rente als mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung vereinbaren.

Wer keine Grundfähigkeitsversicherung bekommt, kann eventuell auf einen Funktionsinvaliditätsschutz ausweichen. Auch diese Policen bieten Schutz für den Verlust wichtiger Fähigkeiten und Fertigkeiten, zum Beispiel Sehen, Hören oder den Gebrauch der Hände. Gehen sie über einen längeren Zeitraum verloren, erhalten die Versicherten eine Rente, egal ob sie noch arbeiten können oder nicht. Beide Versicherungen leisten nur, wenn die Gesundheit des Versicherten stark beeinträchtigt ist.

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