Thomas Wüstefeld Foto: Hannoversche Lebensversicherung AG

Hannoversche-Vertriebschef im Interview

„Kunden möchten mehr als reinen Basisschutz“

Die Erlebnisse im Corona-Jahr 2020 haben viele Menschen über Risiken wie schwere Krankheiten oder sogar Tod nachdenken zu lassen. Erkennen Sie Folgen der Corona-Pandemie auch auf die Nachfrage nach Risikolebensversicherungen?

Wir haben im vorigen Jahr eine leicht steigende Zahl von Abschlüssen festgestellt. Da wir nicht nach den Motiven fragen, können wir hier keinen Zusammenhang bestätigen. Man muss auch sehen, dass wir seit Jahren in diesem Bereich wachsen und mittlerweile der größte Risikolebensversicherer nach Neugeschäft sind und auch vor Corona kontinuierlich gewachsen sind.

Die Hannoversche ist aber ja nicht nur im Geschäft mit Risikolebensversicherungen vertreten. Welche weiteren Markttrends beobachten Sie derzeit hierzulande bei der Absicherung für Hinterbliebene?

Wir stellen fest, dass die Kunden eine über die reine Basisabsicherung hinausgehende Risikoversicherung möchten. Die Absicherung muss sich an die sich ändernden Lebenssituationen anpassen. Bedarfe und damit Anforderungen ändern sich nun mal im Laufe der Zeit - sei es durch Familiengründung, Hausbau oder berufliche Veränderungen.

Diesen Tatsachen tragen wir Rechnung. Insbesondere unsere Premiumtarife Plus und Exklusiv lassen sich durch umfangreiche Nachversicherungsgarantien, Verlängerungsoptionen, Bau- und Kinder-Boni einem gestiegenen Absicherungsbedarf anpassen.

Unser Exklusivtarif ist übrigens nicht nur für die Hinterbliebenen da ist, sondern auch für den Versicherten selbst. Dank der Dread-Disease–Komponente wird bei definierten Krankheitsbildern eine Sofortzahlung geleistet. Die beispielsweise für zusätzliche Therapien oder Umbaumaßnahmen verwendet werden können.

Ein weiterer Markttrend in der Hinterbliebenenabsicherung: Ein Produkt, bei dem sich die Nachfrage in der letzten Zeit stark entwickelt hat, ist die Sterbegeldversicherung. Kunden möchten einfach sicher sein, dass sie ihre Angehörigen im Sterbefall nicht auch noch finanziell belasten.

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