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Christoph Eibl ist Chef der Schweizer Investmentgesellschaft Tiberius Asset Management.

Schweizer Investmenthaus Deutsche Tiberius-Tochter erhält 32-KWG-Lizenz

Tiberius Services – deutsche Tochtergesellschaft der Schweizer Tiberius-Gruppe mit Sitz in Stuttgart – hat umfirmiert in Tiberius Asset Management GmbH. Hintergrund ist die 32-KWG-Lizenz, welche die Bundesanstalt für Finanzaufsicht (Bafin) der deutschen Tochtergesellschaft Anfang Januar 2018 erfolgreich erteilte.

„Der Rohstoff- und Fixed-Income-Manager Tiberius sucht den Weg in die EU“, betitelt Tiberius-Chef Christoph Eibl die Gründe für den Schritt. Konkret wollen die Schweizer mit der Lizenz den gestiegenen Anforderungen der EU-Finanzmarktrichtlinie Mifid II begegnen, infolgedessen Vertrieb und Reporting für die unterschiedlichen Kundengruppen erschwert werde. „Die Masse unser Kunden und Fonds befindet sich in Deutschland“, so Eibl. „Wir wollen mit der Firmengruppe das Geschäft in Deutschland weiter ausbauen und prüfen derzeit Wege.“ Wie das konkret aussehe, sei noch nicht ganz klar. Man wolle sich alle Möglichkeiten offen lassen.

Die Bafin-Lizenz berechtigt Tiberius Asset Management zu den Tätigkeiten Anlageberatung und -vermittlung, Eigengeschäft und Finanzportfolioverwaltung. Geschäftsführer und Alleinvertreter der Stuttgarter Gesellschaft ist Bernd Früh. Insgesamt verwaltet die Tiberius-Gruppe – die auch in Großbritannien eine Tochtergesellschaft führt und zudem über eine Lizenz der US-Börsenaufsicht SEC verfügt – Vermögen in Höhe von rund 300 Millionen US-Dollar.

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