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Skandia: Schwellenländeranleihen in Lokalwährung

Anthony Gillham
Anthony Gillham
Die Lokalwährungen der Schwellenländer sind noch unterbewertet. Davon will die Skandia Investment Group mit dem Local Currency Emerging Market Debt Fund profitieren.

Die Skandia Investment Group (SIG) startet den Skandia Local Currency Emerging Market Debt (ISIN: IE00B4TQ1X64). Anthony Gillham, Rentenfonds-Spezialist von SIG, nennt drei Gründe für die Auflegung: „Mit Schwellenländeranleihen investiert man in globales Wachstum und erzielt gute Renditen. Zudem sind die Lokalwährungen immer noch unterbewertet. Hinzu kommt, dass sich der Markt für Schwellenländeranleihen in Lokalwährung mittlerweile etabliert hat.“

Und weiter: „Angesicht der niedrigen Renditen bei Staatsanleihen und der finanzpolitischen Herausforderungen, vor denen die Industriestaaten stehen, erwarten wir eine überdurchschnittliche Entwicklung der Staatsanleihen aus Schwellenländern“, so Gillham.

Das Fondsmanagement des Fonds übernimmt die amerikanische Stone Harbor Investment Partners. Die Firma ist auf Rentenfonds für institutionelle Anleger spezialisiert und managt bereits seit 2008 den Skandia Emerging Market Debt (ISIN: IE00B06CFP96). Seitdem hat der Hartwährungs-Fonds ein Plus von 39 Prozent erzielt und schlug die Benchmark (J.P. Morgan Embi Global Total Return Index) um rund 12 Prozentpunkte.
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