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Tipps vom Profi Starthilfe für Aktienanleger

Bulle und Bär vor der Frankfurter Börse
Bulle und Bär vor der Frankfurter Börse: Neuaktionäre sollten regelmäßig den Kurs ihrer Papiere verfolgen. | Foto: Imago Images / Future Image

Die deutsche Wirtschaft entwickelt sich trotz Corona-Pandemie robust. Das – und die positiven Erwartungen für 2022 – hat auch an der Börse für eine relativ entspannte Stimmung gesorgt. „Klar ist, dass wir schon seit 2009 insbesondere aufgrund der niedrigen Zinsen und der damit verbundenen Politik des billigen Geldes der Notenbanken ein für Aktien besonders günstiges Umfeld haben. Aber selbst in weniger guten Aktienzeiten, haben Anleger mit einer auf Langfristigkeit und Risikostreuung basierenden Strategie gute Ergebnisse erzielt, die deutlich über dem lagen, was mit verzinslichen Anlagen möglich war“, sagt Marc Tüngler, Hauptgeschäftsführer der Vereinigung Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW).

Entscheidend sei Besonnenheit und Durchhaltvermögen auch in Krisenzeiten, so Tüngler weiter. „Time schlägt immer Timing. Und Anleger, die schon länger an der Börse aktiv sind, wissen, dass Krisen auch Chancen sind, gute Werte preiswert einzusammeln“, ist der DSW-Mann überzeugt.

Viel entscheidender als der genaue Kaufzeitpunkt ist laut Tüngler die strategische Auswahl der Werte und ein möglichst langer Anlagehorizont. „Je länger das Geld investiert bleibt, desto unwichtiger wird der Einstiegszeitpunkt“, sagt der Experte. Doch viele Anleger seien eher taktisch als strategisch unterwegs und auf kurzfristige Gewinne aus. „Das ist ein Zeichen mangelnder Aktienkultur. Erst dann, wenn Aktien als Langfristanlage akzeptiert und nicht länger als reine Spekulationsobjekt gesehen werden, sind wir wirklich eine erwachsene Aktiennation“, sagt Tüngler.

Für Neuanleger hat die DSW folgende Tipps:

Risiko möglichst breit streuen

Eine der wichtigsten Regeln lautet: Risiko streuen. Mit Fonds ist das einfacher als mit Einzelaktien. Wer Aktien einzelner Unternehmen kaufen will, sollte deshalb auf jeden Fall auf mehrere Unternehmen setzen, die in unterschiedlichen Branchen aktiv sind. Zudem sollte der Blick bei der Auswahl der AGs über die Landesgrenzen hinweg gehen.

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