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Studie: Deutsche haben Angst vor der Eurokrise – Italiener vor höheren Steuern

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Gegenüber dem britischen Meinungsforschungsinstitut Yougov gaben 63 Prozent der Italiener und 47 Prozent der Spanier an, Angst vor steigenden Steuern zu haben. Wegen der Eurokrise sorgen sich dagegen nur 44, beziehungsweise 39 Prozent der von Yougov im Auftrag von Schroders befragten Südländer. Ganz anders sieht es laut des „Schroders Wealth Barometers“ in Ländern aus, bei denen die Krise noch nicht angekommen ist: Fast die Hälfte aller Deutschen (48 Prozent) und Österreicher (56 Prozent) haben Angst vor der Eurokrise.

In Deutschland bedeutet das einen Anstieg von 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Steuererhöhungen befürchten die Deutschen hingegen kaum: Nur jeder Fünfte gab an, dass er davor Angst hat – damit liegen die Deutschen knapp unter dem europäischen Durchschnitt von 25 Prozent.

Europaweit gesehen fürchten die meisten Privatanleger (43 Prozent) weiterhin die Eurokrise. Abgeschlagen auf dem zweiten Platz folgt die Sorge vor der Marktunsicherheit (28 Prozent) und auf Platz drei die Inflationsangst (27 Prozent).

Die Unsicherheit wirkt sich auch auf das Anlageverhalten aus. Während 2011 noch fast jeder zweite Deutsche (47 Prozent) angab, das Krisenende abwarten zu wollen, glaubt jetzt nur jeder Dritte, dass das der richtige Weg ist. Stattdessen möchten 38 Prozent der Deutschen ihr Geld in Immobilien anlegen. Damit handeln sie ähnlich wie der Durchschnittseuropäer: 33 Prozent halten Immobilien für die beste Anlageklasse.

Von ihrem monatlichen Haushaltseinkommen sparen Deutsche 24 Prozent, wobei sie 16 Prozent investieren. Damit sparen die Deutschen mehr als die restlichen Europäer.

Knapp die Hälfte der Deutschen (47 Prozent) legt das Geld als Altersvorsorge zurück. Das sind sechs Prozent mehr als der europäische Durchschnitt. Eine Notfallrücklage haben hingegen nur 40 Prozent aller Deutschen – zwei Prozent weniger als der europäische Durchschnitt.

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