US-Aktienfonds: Wells Fargo liegt vorn

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Coca-Cola, IBM, Microsoft, McDonalds – die Klassiker des insgesamt 30 Aktien umfassenden Dow Jones Industrial kennt auch in Deutschland jeder Börsianer. Der einfachste Weg, dort zu investieren, führt über einen der vier in Deutschland zum Vertrieb zugelassenen ETFs, die den seit 1896 berechneten Index eins zu eins nachbilden.

Im laufenden Jahr war das bislang nicht die schlechteste Strategie: Zum Stichtag 21. November gehören alle vier ETFs zu den besten US-Aktienfonds mit deutscher Vertriebszulassung, der Lyxor Dow Jones Industrial Average schafft es mit einem Zuwachs von 1,1 Prozent sogar unter die Top 5.

Dort findet sich mit dem I-Shares Dow Jones US Select Dividend ein weiterer ETF, der die 100 Titel aus dem Dow Jones US Total Market Index mit der höchsten Dividendenrendite enthält.

Noch besser entwickelte sich allerdings ein aktiv gemanagtes Produkt der amerikanischen Gesellschaft Wells Fargo & Company. Zwar existiert der in Luxemburg aufgelegte Wells Fargo US All Cap Growth erst seit Mai 2008. Für den heimischen Markt betreut das von Thomas Ognar geleitete US-Aktien-Team jedoch einen Parallelfonds, dessen Wurzeln bis 1994 zurückreichen.

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Im Mittelpunkt der Anlagepolitik stehen Unternehmen, die ein überdurchschnittliches und vom Markt bislang nicht ausreichend gewürdigtes Wachstumspotenzial aufweisen. Dow-Jones-Werte spielen dabei keine Rolle, wohl aber mit Apple eine weitere weltberühmte US-Aktie. Rund 45 Prozent des Fondsvermögens machen mittlere und kleinere Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von weniger als 10 Milliarden Dollar aus.

Beim auf Rang 3 liegenden Vontobel US Value hat Fondsmanager Ed Walczak das Portfolio nach der Finanzkrise komplett umgebaut: Dominierten dort bis 2008 eindeutig Banken und Versicherungen, so kommen diese beiden Branchen derzeit zusammen auf nur noch 16 Prozent. Größte Position ist Coca-Cola vor Google und Berkshire Hathaway.

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