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Umfrage Angestellte wollen 60 Prozent ihrer Arbeitszeit im Büro verbringen

Fassade eines Bürogebäudes
Fassade eines Bürogebäudes: Unter den wichtigsten Kriterien für das Büro liegen in der Umfrage von ISG unter andrem gute Erreichbarkeit und eine leistungsstarke IT-Ausstattung. | Foto: imago images / STPP

Arbeitnehmer in Deutschland wollen mehr Zeit im Büro verbringen als ihre Vorgesetzten erwarten. Durchschnittlich 3,2 Bürotage peilen Angestellte für ihre ideale Produktivität an, für ihr höchstes Wohlbefinden sind es 3,0 Bürotage. In beiden Fällen liegen die zeitlichen Vorstellungen der Arbeitnehmer über den Erwartungen ihrer Arbeitgeber, die für ein Höchstmaß an Produktivität und Wohlbefinden nur durchschnittlich 2,7 Bürotage erwarten. Das geht aus einer Umfrage des Baudiensleistungsunternehmens ISG unter 1.000 Arbeitnehmern in Deutschland hervor. 

70 Prozent der befragten Arbeitnehmer arbeiten seit März 2020 teilweise oder überwiegend von zu Hause aus. 58 Prozent der Umfrageteilnehmer sprechen sich gegen eine permanente Home-Office-Regelung aus, vor allem, um den Kollegenkontakt zu wahren. Unter den wichtigsten Kriterien für das Büro liegen neben der guten Erreichbarkeit eine gesicherte Frischluftzufuhr und eine leistungsstarke IT-Ausstattung.

Zudem zeigt die Umfrage, dass ein Zusammenhang zwischen angestrebter Arbeit im Home Office und der Zufriedenheit mit der Tätigkeit besteht. 69 Prozent der Befragten sind mit ihrer Arbeit zufrieden. Der Anteil sinkt jedoch bei den Befragten mit einer Home-Office-Präferenz auf 60 Prozent und steigt bei einem Votum für mehr Bürotage auf 76 Prozent. Ähnliches gilt für die 77 Prozent, die sich eine hohe Konzentration bei ihrer Arbeit bescheinigen: Nur 68 Prozent bestätigten diese Aussage unter den Anhängern des Home Office, während der Anteil der Büronutzer in diesem Punkt bei 83 Prozent liegt. 

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