Crashtest: 18 Fonds für russische Aktien
Mit gleich zwei Fonds führt BNP Paribas die aktuelle Auswertung der Russland-Fonds an. Für das Management verantwortlich zeichnet in beiden Fällen Vladimir Tsuprov – beim ursprünglich bei Fortis aufgelegten BNPP Equity Russia bereits seit dessen Start 2007, beim aggressiver ausgerichteten Schwesterfonds Parvest Equity Russia seit Mai 2010.
Während Tsuprov im BNPP Equity Russia Standard- und Nebenwerte mischt und 50 bis 60 Aktien hält, kommt er im Parvest-Fonds mit 30 bis 40 Titeln aus. Dort geht er höhere Wetten auf Einzelaktien ein und setzt aus Liquiditätsgründen vor allem auf große und mittelgroße Werte.
Beide Fonds profitieren von der Vor-Ort-Recherche des Teams und investieren wachstumsorientiert. Ähnliches gilt für den drittplatzierten SEB Russia Fund. Außer in russische Aktien kann SEB-Manager Sulev Raik auch in Titel aus den GUS-Staaten investieren.
Ähnlich aggressiv wie Tsuprov im Parvest-Fonds investiert Douglas Helfer im HSBC Russia Equity, wo er sich auf 20 bis 40 Titel konzentriert. Der auf Rang 4 liegende Lyxor ETF Russia wiederum versucht über Perfornance-Swaps möglichst genau den DJ Rus-Index Titans 10 zu kopieren, der die zehn größten und liquidesten russischen Aktien enthält. Dabei handelt es sich fast ausschließlich um Energie- und andere Rohstofftitel.
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