DJE-Chef Jens Ehrhardt

DJE-Chef Jens Ehrhardt

DJE: "Eine Finanzkrise wie 2008 sehen wir nicht"

//
DJE über das Kriseninvestment Aktie und aktuelle Bewertungsniveaus:

"Für die Anlagepolitik bedeutet dies (Anm. d. Red.: Nullzinspolitik, Schuldenkrise und Konjunkturabkühlung), dass in Zukunft weiterhin Sachwerte die beste Strategie bleiben. In der Vergangenheit haben sich Aktien als Sachwerte erwiesen, die sich in Krisen und Inflationszeiten (selektiv) gut behauptet haben beziehungsweise den Geldwert zumindest erhalten haben. Die Aktien haben zwar zuletzt wieder nachgegeben, sie befinden sich aber heute in Europa auf einem ähnlichen Bewertungsniveau wie zu den Niedrigst-Indexständen im März 2009. Das Chance-Risiko-Verhältnis dürfte also auf heutiger Basis trotz der geschilderten Probleme wesentlich günstiger sein als noch am Jahresanfang oder zur Jahresmitte."

DJE über Goldminenaktien:

"Die klassische Anlage als Schutz vor Inflation und Krisen ist Gold. Goldaktien haben bisher den Anstieg des Goldes noch in keiner Weise ausreichend nachvollzogen, wir sind der Meinung, dass diese Titel aufgrund ihrer im historischen Vergleich sehr niedrigen Bewertung noch deutlichen Nachholbedarf haben."

DJE über Emerging-Markets-Aktien:

"Darüber hinaus sind wir der Meinung, dass Aktien in den asiatischen Schwellenländern mittel- und längerfristig gute Kurschancen haben. Daher sollten ausgewählte Aktien neben Gold die besten Voraussetzungen für ein Überbrücken der kommenden schwierigen Konjunkturzeiten darstellen."

Mehr zum Thema
„Die europäischen Aktienmärkte sind hysterisch“ "Ich glaube nicht, dass die Aktienkurse in nächster Zeit wieder steigen" Vorsicht Tennisbälle: Die neue Bleibe von DJE und über 11 Milliarden Euro