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Anders Tandberg-Johansen leitet den Bereich Globale Technologie-Aktien bei DNB Asset Management.  | © DNB Asset Management

Fondsperle DNB Fund Technology Zehn Jahre lang 21 Prozent pro Jahr im Schnitt

Der Technologiensektor gilt als besonders schnelllebig. Was heute noch als modern gilt, kann morgen schon überholt sein. Bekanntes Beispiel ist Nokia: Einst global führend büßte der Handyhersteller seine Marktposition nach der Einführung des iPhones im Jahr 2007 ein.

Fast genauso lange wie der Apple-Verkaufsschlager ist der DNB Fund Technology auf dem Markt, den Anders Tandberg-Johansen und Sverre Bergland seit der Auflegung managen. 2008 kam als Dritter Erling Thune hinzu. Im Startportfolio war Apple zunächst nicht vertreten. „Die Aktie haben wir erstmals 2008 gekauft und über die Jahre viel gehandelt, aktuell gewichten wir sie mit 3,4 Prozent. In einem volatilen Sektor wie dem Tech-Segment gelingt es uns so, bei Kursausschlägen nach oben Gewinne zu realisieren oder bei Kurskorrekturen nach unten günstig einzukaufen“, erläutert Tandberg-Johansen den für den DNB-Fonds typischen jährlichen Umschlag von mehr als 100 Prozent.

Im Visier hat das Trio Technologie-, Medien- und Telekommunikationsfirmen, kurz den TMT-Bereich. Man schaut insbesondere auf die Megatrends unserer Zeit, unter anderem auf das Internet für alle – vor allem in den Schwellenländern –, das Cloud Computing, Big Data, Internet der Dinge, die Digitalisierung der Finanzwelt und die Konkurrenz zu klassischen TV-Angeboten wie Netflix und Youtube.

„Die Auswahl beruht auf vier Eckpfeilern: Thema, Wertschöpfung, Bewertung und Momentum“, skizziert Tandberg-Johansen die Anlagestrategie. So spiele beispielsweise die Analyse von Branchenthemen und -trends eine wichtige Rolle: „Zu den Entwicklungen, die wir zurzeit intensiv beobachten, zählen etwa die rückläufige Nachfrage nach Smartphones, Regulierungsbemühungen im Bereich Big Techs sowie die Einführung des Mobilfunkstandards 5G und die damit einhergehende Konsolidierung im Telekomsektor, die das Ende der unterdurchschnittlichen Performance in der Branche einläuten dürfte.“

Die letztere Entwicklung spielt das Team derzeit unter anderem über sein Engagement bei den Mobilfunkanbietern T-Mobile und Vodafone. Eine ähnlich wichtige Rolle im Fonds nimmt Ingenico ein, ein Dienstleister für bargeldlose Zahlungsabwicklung. „Dieses Engagement steht beispielhaft dafür, wie wir den Megatrend ‚Digitalisierung von Finanzdienstleistungen‘ aufgreifen“, so Tandberg.

Mit ihrem klaren Bottom-up-Ansatz sind die Fondsmanager auf lange Sicht sehr erfolgreich: Über die vergangenen zehn Jahre verbuchte der Fonds im Schnitt eine Rendite von 21 Prozent. Damit belegt er in der Morningstar-Kategorie „Branchen: Technologie“ Rang 2 und lässt 258 Konkurrenten hinter sich (Stand 11. Juni 2019).

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