Fusion unter Boutiquen Natixis-Tochter übernimmt Natixis-Tochter

Natixis-Chef Jean Raby | © Getty Images

Natixis-Chef Jean Raby Foto: Getty Images

Das Töchter-Portfolio der Fondsgesellschaft Natixis dampft sich selbst ein bisschen ein. Denn die eine Tochter, Loomis Sayles, übernimmt die andere, McDonnell Investment Management. Dafür gibt Natixis ihre McDonnell-Anteile am 1. Januar 2019 an Loomis Sayles ab. Natixis ist ein sogenanntes Multi-Boutiquen-Haus, das zahlreiche Spezialisten unter einem Dach vereint.

Die Unternehmen könnten gut zusammenpassen. Beide haben sich auf Anleihen spezialisiert, McDonnell insbesondere auf Kommunalanleihen (Municipal Bonds) und steuerpflichtige Anleihen (Taxable Bonds). Wobei letzteres fast alle Anleihen, also auch Staats- und Unternehmensanleihen umfasst. Das verwaltete Vermögen liegt bei 11,7 Milliarden Dollar, umgerechnet 10,3 Milliarden Euro. Loomis Sayles bringt es auf 235,5 Milliarden Euro.

Das Team für Kommunalanleihen soll unverändert in Oakbrook Terrace, Illinois, weiterarbeiten. Das andere Anleiheteam will sich die Loomis-Sayles-Truppe im Laufe des Jahres 2019 einverleiben. Schließlich muss sich so eine Übernahme auch irgendwie lohnen.

Entsprechenden Beifall gibt es von der Mutter. „Wir unterstützen die Entscheidung von Loomis Sayles und McDonnell, ihre Kräfte zu bündeln“, sagt Natixis-Chef Jean Raby. „Die Kombination unserer beiden Investment-Töchter verbessert unsere Anleihe-Angebote weiter und setzt natürliche Synergien frei, die den Kunden beider Firmen zugutekommen.“