Investmenttalk-Podcast Fehlende Solidarität in der Eurozone?

EZB-Chefin Christine Lagarde, Bundeskanzlerin Angela Merkel und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (v.l.): Nordeuropa muss sich entscheiden, welchen Wert die Eurozone für das eigene wirtschaftliche Wohlergehen hat. Foto: imago images / Xinhua

Momentan herrscht große Uneinigkeit zwischen Nord- und Südeuropa. Die Nordeuropäer wollen nicht für den Süden zahlen und berufen sich dabei auf das Demokratieprinzip: No taxation without representation. Der Süden, insbesondere Italien, argumentiert dagegen auf Grundlage des Demokratieprinzips: Man will sich eben nicht in innere Angelegenheiten reinreden lassen – vor allem beharrt Italien darauf keine internen Abwertungen einzuleiten. Stellt sich also die Frage: Wie geht dieser Konflikt aus?

Zielführender wäre es zu schauen, welche anderen Möglichkeiten es darüber hinaus seitens der Europäischen Zentralbank (EZB) gibt? Derzeit hat diese ihre Liquiditätsschleusen geöffnet. Vor allem jetzt könnte Italien beim Europäischen Stabilisierungsmechanismus (ESM) einen Kredit aufnehmen und über geeignete Konditionen verhandeln. Sobald Italien sich mit dem ESM einig ist, besteht die Möglichkeit, dass die EZB über das „Outright Monetary Transaction“-Programm das italienische Haushaltsdefizit finanziert – doch es gibt zahlreiche Kritiker.

Hier finden Sie den aktuellen Podcast von Eyb & Wallwitz:

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