Finanzbuchautoren finden „Der Euro zerstört Europa und unseren Wohlstand“

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"Rezession kommt – und EZB druckt weiter Geld"

Am 13. Dezember 2018 hat die EZB beschlossen, ihr Aufkaufprogramm von Staats- und Unternehmensanleihen zu beenden. Verbunden ist damit jedoch keine geldpolitische Wende, denn die Zinsen werden weiter im Keller bleiben. Fraglich ist:

1.Wer wird in Zukunft die Anleihen von faktisch bankrotten Staaten aufkaufen? Momentan finden sich außer der EZB und den von der EZB nicht unerheblich am Leben gehaltenen italienischen Banken keine Interessenten.

2. Wer die Wertpapiere des öffentlichen Sektors, von Ländern wie beispielsweise Italien, jemals von der EZB kaufen wird, ist fraglich. Nicht einmal Exportweltmeister Deutschland zahlt aktiv seine Schulden zurück. Wer kann dies also von Ländern wie Griechenland, Italien, Frankreich et cetera erwarten? Folglich wird die EZB den größten Anteil des Geldes voraussichtlich niemals wieder sehen.

Wir gehen davon aus, dass die EZB auch 2019 weiter massiv Geld drucken wird. Spätestens wenn die Milliardenkredite für Italien im Jahr 2020 und 2021 auslaufen, wird die EZB wieder zugreifen müssen, um die Investquote stabil zu halten. Die EZB wird dann mindestens 170 Milliarden Euro pro Jahr zusätzlich in die Hand nehmen müssen. Auch erwarten wir nach wie vor eine Rezession. Bald werden nicht nur marode Banken jede Menge Geld von der EZB benötigen – und das nicht nur in Italien,  sondern auch im brodelnden Frankreich (Marcon wird viel Geld verteilen müssen, welches er nicht hat, um sich an der Macht zu halten). Das gleiche gilt selbstredend im bankrotten Griechenland und auch in Deutschland.

Deutsche bezahlen bitter für den Euro

Die EZB hat unter der Ägide Mario Draghis mit ihrer realitätsfernen Politik („Whatever it takes“) erreicht, dass in Deutschland die Immobilien- und Aktienmärkte explodiert sind. Wohnen ist zum Luxus und die Reichen sind noch reicher geworden sind. Sparer werden dank der Niedrigzinsphase und der Inflation bei mittlerweile über 2 Prozent enteignet. Jungen Menschen wird die Möglichkeit einer adäquaten Altersvorsorge genommen und solide wirtschaftende Banken wie Volksbanken, Raiffeisenbanken und Sparkassen werden sukzessive zerstört. Fakt ist: Mario Draghi hat mit seinen damaligen Worten die Eurokrise beendet, aber nicht gelöst. Er hat sie lediglich in die Zukunft verschoben und noch weiter aufgebläht.

Wann werden die Euro-Befürworter endlich erkennen, dass der Euro viel zu schwach für Deutschland und viel zu stark für Südeuropa ist. Und dass sich dieser Sachverhalt auch nicht ändern wird. Wann werden sie lernen, dass wirtschaftshistorisch bisher alle Währungsunionen gescheitert sind? Wann werden sie die Verarmung der EU-Bürger beenden und sich den teuren Fehler eingestehen, der Europa zerstört anstatt es zu einen. Wie lange ist der deutsche Bürger noch bereit, für eine zum Scheitern verurteilte Währung zu bezahlen?

Die Autoren
Die beiden Finanzberater, Redner und Autoren Matthias Weik und Marc Friedrich schrieben gemeinsam die Finanz-Bestseller “Der größte Raubzug der Geschichte – warum die Fleißigen immer ärmer und die Reichen immer reicher werden“, „Der Crash ist die Lösung – Warum der finale Kollaps kommt und wie Sie Ihr Vermögen retten“, „Kapitalfehler – Wie unser Wohlstand vernichtet wird und warum wir ein neues Wirtschaftsdenken brauchen“ und „Sonst knallt‘s!: Warum wir Wirtschaft und Politik radikal neu denken müssen“.

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