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Milliardenmarkt E-Sports Wie Anleger mitspielen können

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Kurzfristige Bedenken und langfristige Chancen

Im Jahr 2018 sah sich die Gaming-Branche mit einer Reihe von Problemen konfrontiert. So litt der gesamte chinesische Spielemarkt unter verschärften Regulierungen, was wiederum die gesamte Branche negativ beeinflusste. Außerdem gab es bei den beiden größten US-Herstellern Probleme: Bei Electronic Arts (EA) kam es zu Fehlfunktionen in den Spielen. Und bei Activision verzögerte sich die Veröffentlichung sehnlichst erwarteter Spiele-Neuheiten.

Zwar handelt es sich in beiden Fällen um unternehmensspezifische Probleme. Aber diese Entwicklung droht die gesamte Branche zu belasten. Unter dem Strich dürften  diese Schwierigkeiten jedoch vorübergehen. Außerdem hat sich die Branche im laufenden Jahr wieder etwas erholt. Hinzu kommt, dass die langfristigen Argumente noch immer gelten, etwa steigende Umsätze bei den Konsolen, ein starker Anstieg der Downloads bei den Spielen sowie die steigende Prozessorleistung bei Smartphones. Ein weiteres Argument sind neue Märkte, zum Beispiel Augmented Reality (AR) und Virtual Reality (VR), die sich sukzessive entwickeln dürften.

Trotz dieser Hürden 2018 sind viele Unternehmen stark aufgestellt – etwa der japanische Elektronikkonzern Sony, der französische Spieleentwickler Ubisoft, der US-Entwickler Take Two Interactive und vor allem das nicht börsennotierte US-Unternehmen Epic Games. Dabei handelt es sich um den Anbieter von Fortnite, des derzeit weltweit erfolgreichsten Online-Spiels, das vor allem Massen von Jugendlichen in seinen Bann schlägt.

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