Beratungsgespräch: Lebensversicherungen können eine Alternative zum Kapitalmarktengagement sein.  | © imago images / Westend61 Foto: imago images / Westend61

Praxisbeispiel von Thorsten Petrausch

Wie die Nachlassplanung mit Lebensversicherungen gelingt

In Zeiten turbulenter Märkte sind Wertpapiere und deren teilweise extreme Auf- und Ab-Bewegungen in aller Munde. Dabei geht es viel um Taktik und ob gerade ein guter Zeitpunkt sei, um Aktien zu kaufen oder zu verkaufen.

Jede Beraterin und jeder Berater kennt diese Gespräche, die gerade in den letzten Wochen und Monaten zunehmen. Nicht selten sind es die Kunden selbst, die auf die Geldanlage zu sprechen kommen, weil sie sich durch kurzfristiges Handeln einen schnellen Gewinn erhoffen.

Gleich zu Beginn der Kundenbeziehung erkläre ich meinen Kundinnen und Kunden ausführlich, dass kurzfristige Spekulation mit Aktien für Privatanleger kein lukratives Geschäft ist und ich Einzelwerte mit ihnen nicht besprechen kann. Wie unkalkulierbar dies ist, zeigt das aktuelle Beispiel Wirecard.

Als Certified Financial Planner ist mir wichtig, meinen Kunden und ihren Familien die Vorzüge einer langfristigen Finanzplanung aufzuzeigen. Das ist das Gegenteil von Spekulation, denn es geht um kalkulierbare Ergebnisse, Vermeidung von Zufall, Streuung des Risikos und die Optimierung des Familienvermögens auf wissenschaftlicher Basis.

Eine wichtige Rolle spielen dabei innovative und transparente Lebensversicherungen, denn sie ergänzen die klassische Fondsanlage im Wertpapierdepot auf ideale Weise. Mit Zusatzfeatures wie Todesfallschutz und steuerfreiem Ansparen sind sie gerade für die Nachlassplanung besonders interessant, wie folgendes Praxisbeispiel zeigt.

Mein Kunde ist 65 Jahre alt und verfügt neben einer üppigen Altersvorsorge auch über  ausreichend liquides Vermögen, das er in diesem Leben nicht mehr verbrauchen wird. Jedoch macht sich der baldige Rentner Gedanken, wie er sein Vermögen im Nullzinsumfeld anlegen kann, ohne ein zu großes Risiko einzugehen.

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