Fabian Leuchtner, Manager des Squad Aguja Opportunities

Squad Aguja Opportunities

So managt Fabian Leuchtner den Mischfonds

Weine sind etwas für Geniesser, und manch ein Kenner ist bereit, für einen guten Tropfen viel Geld auszugeben. Weine sind aber auch Fonds-Investments. Fabian Leuchtner hält in seinem Squad Aguja Opportunities (ISIN: DE000A2AR9B) beispielsweise Aktien des in Mailand ansässigen Weinunternehmens Italian Wine Brands. Auch die übrige Lebensmittelbranche hat es ihm angetan. Die Tiefkühl-Firma Frosta, der zu Iglo gehörende britische Lebensmittelkonzern Nomad Foods und der griechische Joghurt-Hersteller Kri-Kri Milk sind im Squad Aguja Opportunities vertreten.

Außerdem steht die Software-Branche bei Leuchtner hoch im Kurs. Wertpapiere des Online-Portals Pinterest machen im Squad Aguja Opportunities 7,3 Prozent aus und besetzen damit Platz eins des Aktien-Portfolios, dicht gefolgt vom Technologieunternehmen Allgeier aus München mit 4,6 Prozent. „Ich unterscheide nicht zwischen Value und Growth, Small Cap oder Large Cap oder Anleihen und Aktien“, sagt Leuchtner. Stattdessen suche er den Finanzmarkt einfach nach den Investments mit den besten Rendite-Risiko-Verhältnissen ab. So finde er abseits ausgetretener Pfade Anlagen, die besser bewertet sind und schneller im Wert steigen als der Branchendurchschnitt, sagt der Fondsmanager.

Aktien, die wegen des rechtlichen Rahmens in der Praxis mehr Anleihen gleichen, nennt Leuchtner Aktien mit Anleihecharakter. Dabei handelt es sich um Wertpapiere von Unternehmen, die von einer anderen Firma gekauft wurden und einem sogenannten Beherrschungsvertrag unterliegen. Das sei etwa beim Pharmakonzern McKesson der Fall. „Insgesamt machen Aktien mit Anleihecharakter 15 bis 20 Prozent im Fonds aus. Was das Risiko angeht, sind sie defensiv aufgestellt und noch dazu wenig mit dem Markt korreliert“, sagt Leuchtner.

Aus regulären Aktien und Aktien mit Anleihecharakter ergibt sich für den Squad Aguja Opportunities aktuell eine Aktienquote um die 50 Prozent. Das entspricht dem Durchschnitt seit Auflegung des Fonds am 5. Dezember 2016.

Leuchtner war bisher mit seiner Strategie erfolgreich. In den vergangenen drei Jahren bescherte sein Squad Aguja Opportunities Anlegern ein Performance-Plus von 23,2 Prozent und liegt damit deutlich über vergleichbaren Fonds, die im Mittel 0,7 Prozent verloren. „Der Squad Aguja Opportunities ist wie ein Schnellboot, das rasch unterschiedliche Marktbausteine nutzen kann“, meint der Fondsmanager zu diesen Ergebnissen.

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