Weniger Schäden in der Kfz-Versicherung Zahl der Verkehrsunfälle sinkt im Corona-Jahr deutlich

Der Lockdown infolge der Corona-Pandemie hat für deutlich weniger Verkehr und damit auch weniger Kollisionen auf den deutschen Straßen geführt. Erfreulicherweise sank damit auch die Zahl der bei Unfällen im Straßenverkehr ums Leben gekommenen Menschen im vergangenen Jahr deutschlandweit auf 2.724.

Das waren 10,6 Prozent weniger als 2019 und der niedrigste Stand an Verkehrstoten seit Beginn der Statistik vor mehr als 60 Jahren. Auch die Zahl der Verletzten ging 2020 gegenüber dem Vorjahr zurück, und zwar um 14,7 Prozent auf rund 328.000 Personen, wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt.

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Insgesamt hat die Polizei zwischen Januar und Dezember 2020 rund 2,3 Millionen Unfälle aufgenommen, 15,8 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Bei 2,0 Millionen Crashs blieb es bei Sachschäden (-16,3 Prozent). Die Zahl der Unfällen mit Verletzten oder Getöteten sank um 11,8 Prozent auf rund 264.900.

Hoher Rückgang im Ländle

Die stärksten Rückgänge gab es in Baden-Württemberg (-107 Getötete), in Niedersachsen (-59) und in Bayern (-57). Mehr Verkehrstote als im Vorjahr verzeichneten die Beamten 2020 hingegen in den Bundesländern Brandenburg (+15 Getötete), Berlin (+10), Schleswig-Holstein (+7) und Bremen (+6).

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