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Frank Fischer trifft neben dem Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen auch die Anlageentscheidungen für den Frankfurter Value Focus Fund. | © Shareholder Value Management

Alternativer Investmentfonds

Frankfurter Value Focus Fund erhält öffentliche Vertriebszulassung

Der Frankfurter Value Focus Fund soll ab dem 1. Januar 2019 zum öffentlichen Vertrieb in Deutschland zugelassen werden – vorbehaltlich der Zustimmung durch die deutsche Finanzaufsichtsbehörde Bafin. Der rund 53 Millionen Euro schwere Fonds (ISIN: LU0566535208) ist aus dem 2008 aufgelegten Absolutissimo Value Focus Fund hervorgegangen. Als die Gesellschaft Shareholder Value Management (SVM) einen Sicav gründete und den Fonds im Oktober vergangenen Jahres in diese neue Struktur nach Luxemburger Recht überführte, erhielt er seinen jetzigen Namen. 

Der Value Focus Fund verfolgt seinem Namenszusatz entsprechend einen Value-Ansatz, bei dem dieselben Prinzipien zählen, nach denen Fondsberater Frank Fischer auch die Titel für den Value-orientierten Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen auswählt. Das Augenmerk liegt allerdings noch stärker auf Nebenwerten.

Ein Unterschied gegenüber dem prominenteren Bruder ist außerdem: Der Value Focus Fund hat ein besonders konzentriertes Portfolio. Mitunter enthält es lediglich 11 Titel – die dann ein entsprechend hohes Gewicht haben. So machte Ende Oktober 2018 etwa die Top-Position, die IT-Firma Secunet Security Networks, mehr als 25 Prozent des Portfolios aus. Regional folgt der Fonds keinen bestimmten Maßgaben, sondern kann aus einem globalen Aktien-Universum auswählen.

Was sich ändert

Als alternativer Investmentfonds muss der Value Focus Fund sich nicht an die Ucits-Regeln halten. Allerdings hat Shareholder Value Management im Zuge des jüngsten Zulassungsverfahrens stark an der Stellschraube Liquidität gedreht und den Fonds dadurch leichtfüßiger gemacht: Fondsanteile sind jetzt wöchentlich handelbar. Zuvor konnten Anleger sie nur jeweils zu Quartalsende plus 180 Tage verkaufen.

Zudem wurde der Fonds an die Regeln der seit Jahresbeginn gültigen Investmentbesteuerung angepasst: Auf Ausschüttungen und Gewinne aus Anteilsverkäufen können Anleger 30 Prozent steuerliche Teilfreistellung geltend machen. Und auch die Performance Fee, die das Fondsmanagement für besonders gute Anlageergebnisse entlohnt, wurde gemäß Anforderung der deutschen Finanzaufsicht Bafin statt quartalsweise mittlerweile auf Jahresbasis umgestellt.

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