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Ebase-Umfrage

Was Verbraucher von Robo-Beratern erwarten

Fast jeder dritte Deutsche (29 Prozent) weiß mittlerweile, was ein Robo-Advisor ist. Je höher der Bildungsabschluss und das Einkommen, desto eher kennen Verbraucher auch die elektronischen Helferlein bei der Geldanlage. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Robo Advice in Deutschland – Status quo und Entwicklungsperspektiven 2020“. Das Marktforschungsinstitut Toluna hat sie im Auftrag der European Bank for Financial Services (Ebase) durchgeführt. An der Online-Umfrage nahmen 1.000 erwachsene Bundesbürger teil.

Neben Verbrauchern mit höhrerem Bildungsabschluss beziehungsweise Vermögen sind es vor allem die vergleichsweise risikobereiteren Anleger, denen Robo Advisor ein Begriff sind. Aus dieser Gruppe konnten zwei von drei Befragten mit dem Begriff etwas anfangen. Auch zeigt die Umfrage, dass deutlich mehr Männer (40 Prozent) als Frauen (18 Prozent) Robo Advisor kennen.

Weiteres Ergebnis: Von denjenigen, die mit dem Begriff Robo Advisor vertraut sind, kann sich immerhin jeder fünfte (20 Prozent) vorstellen, ein solches Angebot auch selbst zu nutzen. Von den Verbrauchern, die Robo Advisor noch nicht kannten, würde das sogar jeder vierte in Betracht ziehen.

Laut der aktuellen Befragung können 2020 gegenüber dem Vorjahr immerhin 50 Prozent mehr Menschen den Begriff Robo Advisor einordnen. Trotzdem gebe es weiter großen Aufklärungsbedarf, findet Ebase-Geschäftsführer Kai Friedrich. Denn andersherum betrachtet können eben auch 71 Prozent der Bevölkerung mit dem Thema noch gar nichts anfangen. Nur eine vergleichsweise kleine Kundengruppe interessiert sich für digitale Anlagen, lautet demnach ein weiteres Fazit der Studie.

Wichtigstes Kriterium, nach dem Anleger einen Robo-Berater auswählen, sind laut der Studie übrigens die Kosten. Außerdem sollte die Geldanlage transparent sein.

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