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Pandemiebewältigung rund um die Welt Einige Schwellenländer bieten enormes Wachstumspotenzial

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Chips, Indiens IT-Sektor, Fahrzeugbau: Implikationen für das Portfolio

Der Gedanke, dass es eines Tages weltweit führende Unternehmen aus den Schwellenländern gegeben könnte, ist im Verlauf des vergangenen Jahrzehnts Wirklichkeit geworden. Diese Entwicklung hat sich während der Pandemie noch verstärkt: Die taiwanesischen und südkoreanischen Halbleiterfirmen dominieren mit ihren starken Produktionskapazitäten die globale Industrie, vor allem bei hochmodernen Halbleiter-Chips. Darüber hinaus hat ihre Marktdurchdringung ihnen das nötige Kapital verschafft, um die Investitionen zu erhöhen und Wettbewerbsvorteile vor dem Hintergrund der boomenden Nachfrage nach Chips etwa in den Bereichen High-Performance-Computing, Bitcoin und Automobilbau zu optimieren. Im Vergleich dazu haben nicht wenige westliche Halbleiterfirmen beim Mithalten Mühe, sei es bei Innovationen oder Investitionen.

Südkoreanische Unternehmen haben sich gleichfalls an die Spitze der Entwicklung von Batterien für Elektrofahrzeuge gesetzt, die dank politischer Unterstützung und technologischer Fortschritte weltweit eine immer größere Verbreitung erzielen. In China entwickeln Biotechnologiefirmen innovative Behandlungsmethoden für Krebs und andere schwere Krankheiten und haben das Vertrauen globaler Pharmakonzerne für die Lizenzierung dieser neuen Medikamente gewonnen. Auch Indiens IT-Sektor, der an den Aktienmärkten noch unterrepräsentiert ist, bietet unserer Meinung nach enormes Potenzial.

Insgesamt nehmen die Anzeichen zu, dass Schwellenländer-Unternehmen größere Teile der Wertschöpfungskette auf ihre Seite ziehen. Bei vielen dieser Firmen sehen wir zudem weiteres, dauerhaftes Wachstumspotenzial. Wir gehen davon aus, dass im Zuge der zukünftigen Entwicklung und Konsolidierung verschiedener Branchen eine wachsende Gruppe qualitativ hochwertiger Unternehmen entstehen wird.

Vom Höhepunkt der Pandemie bis zum gegenwärtigen frühen Stadium der Erholung hat sich unsere Überzeugung von den wachsenden strukturellen Vorteilen der Schwellenländer, angeführt von den wichtigsten asiatischen Volkswirtschaften, weiter gefestigt. Wichtigstes Beispiel dafür ist China. Das Land ist nach der Bewältigung der Covid-19-Herausforderungen auf dem besten Weg, noch vor Ende des Jahrzehnts zur größten Volkswirtschaft der Welt aufzusteigen. Wir sind daher der Meinung, dass die von der Pandemie ausgelöste Performancediskrepanz zwischen den entwickelten Ländern und insbesondere der Asien-Pazifik-Region auch in den kommenden Jahren für eine erhöhte Portfolioallokation in den Schwellenländern, angeführt von China, spricht.

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Diese Unterlagen sollen ausschließlich allgemeinem Interesse dienen und sind nicht als persönliche Anlageberatung oder Empfehlung oder Aufforderung zum Kauf, Verkauf oder Halten eines Wertpapiers oder zur Übernahme einer Anlagestrategie zu verstehen. Sie stellen auch keine Rechts- oder Steuerberatung dar.

Die in diesem Dokument enthaltenen Meinungen, Aussagen und Analysen geben die aktuelle Einschätzung zum Erscheinungsdatum (oder in einigen Fällen zu einem bestimmten Datum) wieder und können sich jederzeit ohne Vorankündigung ändern. Die vorliegenden Informationen stellen keine vollständige Analyse aller wesentlichen Fakten in Bezug auf ein Land, eine Region oder einen Markt dar.

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