Eurozone im Visier Jupiter bringt neuen Aktienfonds auf den Markt

Anti-Brexit-Proteste: Mit dem neuen Jupiter-Fonds können Anleger in Aktien aus der Eurozone investieren.   | © Getty Images

Anti-Brexit-Proteste: Mit dem neuen Jupiter-Fonds können Anleger in Aktien aus der Eurozone investieren. Foto: Getty Images

Mit dem Jupiter Eurozone Equity lanciert Jupiter Asset Management einen Aktienfonds, der zuvorderst auf Titel aus der Eurozone setzen soll.

Fondsmanager Cédric de Fonclare und Co-Manager Greg Herbert werden laut Jupiter mindestens 70 Prozent der Vermögenswerte in Firmen investieren, deren Sitz in der Eurozone liegt oder die in dieser Region den Großteil ihres Geschäfts abwickeln. Die beiden sollen ein benchmarkunabhängiges, konzentriertes Portfolio von rund 40 bis 50 Aktien aufbauen.

Weniger Währungsrisiko gefragt

Andrej Brodnik, Vertriebschef für Kontinentaleuropa, sagt zur Auflegung: „Im aktuellen Marktumfeld sind Anleger mehr und mehr auf der Suche nach Produkten, die Zugang zur großen Bandbreite an Opportunitäten in Europa bieten. Dabei sollen sich die Währungsrisiken in Grenzen halten, vor allem in Bezug auf das britische Pfund. Denn Großbritannien ist in vielen paneuropäischen Indizes stark vertreten. Das neue Portfolio wurde entwickelt, um dieser wachsenden Nachfrage gerecht zu werden.“

Die wirtschaftlichen und unternehmerischen Fundamentaldaten in Europa könnten weiterhin stark bleiben, meint Fondsmanager de Fonclare: „Gleichzeitig dürften die Märkte aber wieder zunehmend unruhiger werden. Aus höherer Volatilität ergeben sich für fundamentale Stock-Picker wie uns interessante Gelegenheiten, um sich in Qualitätsunternehmen einzukaufen, die möglicherweise vom Markt falsch bewertet wurden.“ Er wolle ein diversifiziertes und liquides Portfolios aus Qualitätsunternehmen mit vernünftigen Bewertungen zusammenstellen.