Gold-Experte Die Blase auf dem US-Aktienmarkt beflügelt den Goldpreis

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Technologieblase 2000 und Immobilienblase 2007

Man beachte die Spitzen auf dem Höhepunkt der Technologieblase (2000) und der Immobilienblase (2007) im Vergleich mit den aktuellen Werten. Jede dieser Blasen ging mit einem starken Wirtschaftswachstum von 3 Prozent bis 4 Prozent einher und folgte auf einen Straffungszyklus der Fed.

Obwohl der aktuelle Aktienmarkt nicht die wahnhaften Züge aufweist, die vor dem Platzen der Technologieblase zu beobachten waren, fällt es uns im Kontext einer Wirtschaft, die um 2 Prozent Wachstum ringt, schwer, die derzeitigen Aktienmarktbewertungen zu rechtfertigen – und die Fed ist auf Straffungskurs.

Am anderen Ende des Spektrums haben wir die Goldaktien, die gerade erst den schlimmsten Bärenmarkt ihrer Geschichte von 2011-2015 hinter sich gelassen haben. Eine Grafik in unserem April-Kommentar zeigte, dass die Bewertungen von Goldaktien unter den langfristigen Durchschnittswerten lagen. Die Kursspitzen und Kursböden eines säkularen Marktes sind bekanntermaßen schwer vorherzusagen. Wir sind jedoch davon überzeugt, dass die Anzeichen dafür vorliegen, um eine solche Prognose für die S&P-Aktien beziehungsweise die Goldaktien abzugeben.

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