Andreas Harms (Redakteur)Aktualisiert am 09.01.2019 - 08:57 UhrLesedauer: 2 Minuten

Fonds-Vertrieb 2019 „Das sollte Kernprodukt jeder Anlage sein“

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Welcher Ansatz für ESG ist Ihrer Meinung nach der beste? Wann gibt es endlich Standards?

Röder: Einen besten Ansatz gibt es meines Erachtens nach nicht, da es hier zu viele regionale, ethische und moralische Einstellungen zum Thema Nachhaltigkeit gibt. Für den einen umfasst das Thema nur Umwelt- beziehungsweise Naturschutzaspekte, für den anderen aber auch Fragen aus den Bereichen Soziales oder Unternehmensführung. Für einen Anleger ist Atomenergie eine Priorität – insbesondere in Österreich – für den anderen ein Beitrag zur Reduktion der CO2-Emissionen.

Je nach Motivation gibt es Best-in-Class Ansätze: Engagement, also Unternehmensdialog, oder Impact Investment, um einige zu nennen. Wir sind der Ansicht, dass die größte Wirkung durch den Einsatz aller zur Verfügung stehenden Mittel erreicht werden kann.

Nennen Sie mir bitte ein Thema, das 2019 besonders wichtig für die Fondsbranche wird oder ist.

Röder: Nachdem die letzten Jahre sehr stark durch verschärfte Regulierung geprägt waren, hegen wir die Erwartung, dass auf diesem Gebiet jetzt etwas mehr Ruhe einkehren sollte. Das hat zwei ganz klare Vorteile: Ressourcen werden zukünftig anders eingesetzt werden können und dies ermöglicht uns wiederum, noch stärker auf Kunden und Märkte einzugehen.

Ist Donald Trump Ende 2019 immer noch Präsident?

Röder: Basierend auf den Ergebnissen der Midterm Elections, bei denen die Republikaner ihre Mehrheit im Senat verteidigen konnten, müssen wir davon ausgehen.

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