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Gespräch mit dem Anwalt vor dem Gerichtssaal: Laut einer Yougov-Umfrage im Mai sorgen Mietverhältnisse hierzulande am häufigsten für Ärger. | © DEVK Versicherungen

Rechtsschutzversicherung Die 7 häufigsten Gründe für einen Rechtsstreit

Den Gang vor den Richter macht die Mehrheit der Deutschen nur im Notfall. Das zeigt eine Yougov-Umfrage im Auftrag des Rechtsschutzversicherers DEVK. Jeder vierte Teilnehmer gibt sogar an, einem Rechtsstreit aus dem Weg zu gehen und eine gütliche Einigung suchen. Nur 9 Prozent bestehen demnach auf ihrem Recht und klagen.

Für die Deutschen ist in den vergangenen Jahren aber immer teurer geworden, ihren Rechtsanspruch durchzusetzen. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft hat von 2012 bis 2016 jährlich mehr als 1,4 Millionen Rechtsschutzfälle untersucht. In diesem Zeitraum stiegen die durchschnittlichen Ausgaben für Anwälte und Gerichte um 19 Prozent.

Streit um Mietwohnung

Grund für Rechtsstreitigkeiten sind vor allem Mietverhältnisse (13 Prozent), Unfälle (12) und Schwierigkeiten mit Behörden (12). Die Deutschen streiten sich vor Gericht der Umfrage zufolge aber auch häufig mit Arbeitgebern (10 Prozent), Familienmitgliedern (9), Käufern beziehungsweise Verkäufern (8) sowie Nachbarn (7).

Die Ergebnisse der zwischen dem 8. und 15. Mai von Yougov durchgeführten Umfrage wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren. Grafik: DEVK Versicherungen

Dabei sind 90 Prozent der Befragten durchaus bereit, sich gütlich zu einigen: 40 Prozent der Deutschen würden bei einem Rechtsstreit eine Mediation in Betracht ziehen, weitere 50 Prozent vielleicht. Die Erfahrung dabei zeige: Versicherte, die eine Mediation in Anspruch nehmen, sind damit oft zufrieden. Die Erfolgsquote bei DEVK-Kunden liegt bei über 70 Prozent.

Anwalt des Vertrauens

Nur knapp ein Drittel der Deutschen hatte laut der Umfrage noch nie einen Rechtsstreit. Alle anderen haben damit bereits Erfahrung. Bei den über 45-Jährigen sind es sogar fast drei Viertel der mehr als 2.000 Befragten. Rund jeder dritte von ihnen hatte dabei persönlich Kontakt mit einem Rechtsanwalt, 14 Prozent telefonisch und 6 Prozent per E-Mail.

Ein Viertel kannte den angesprochenen Anwalt bereits, fast ebenso viele haben ihn sich von Familie oder Freunden empfehlen lassen. 17 Prozent der Kontakte haben Rechtsschutzversicherer vermittelt. 15 Prozent sind über eigene Internetrecherche an ihren Anwalt gekommen, 12 Prozent haben einen Rechtsanwalt in der Nähe ihres Wohnorts ausgewählt.

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