Ein Vertrag wird unterzeichnet Foto: Axa

Deka meldet

Zahl der Sparpläne deutlich zugelegt

Ein stark gestiegenes Interesse an Sparplänen meldet aktuell die Dekabank. Demnach hat das Wertpapierhaus der Sparkassen im vergangenen Jahr – abzüglich der gekündigten Verträge – rund 776.000 Sparpläne neu hinzugewonnen. 2019 lag das Netto-Plus noch bei 620.000 Sparplänen.  

Doch nicht erst seit dem Corona-Jahr 2020 verzeichnet die Deka ein stark steigendes Interesse am Wertpapiersparen: Die Zahl der über das Haus laufenden Sparpläne habe sich nach in den vergangenen fünf Jahren nahezu verdoppelt, heißt es von der Deka weiter. Insgesamt halte man aktuell mehr als 5,9 Millionen Sparverträge unter Verwaltung. Ende 2019 (Ende 2019: 5,1 Millionen) waren es noch 5,1 Millionen Sparpläne.

Bei der Dekabank misst man dem Wertpapiersparen in Niedrigzinszeiten eine wichtige Funktion beim Vermögensaufbau zu – immerhin lassen sich mit den in Deutschland traditionell beliebten Sparkonten keine nennenswerten Zinsgewinne mehr erwirtschaften. „Das Sparbuch der 2020er Jahre ist der Wertpapiersparplan“, findet Deka-Vorstandschef Georg Stocker. Gleichzeitig schränkt Stocker jedoch ein: „Die hohen Absatzzahlen dürfen aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass noch immer weite Teile der Bevölkerung an dieser Entwicklung nicht partizipieren.“

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