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Börsenspruch auf dem Prüfstand Wie lief „Sell in May and go away“ eigentlich beim Dax?

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Doch dann änderten sich die Zeiten. Im folgenden, drei Jahre dauernden Crash verhinderte „Sell in May ...“ Schlimmeres. Von Ende April 2001 bis Ende August verlor der Dax mehr als 17 Prozent. Und erst dann kam der 11. September. Im Jahr 2002 gab der Dax in den bewussten Monaten sogar 26 Prozent ab – das nennt man dann mal einen heißen Sommer. Auch der Sommer im Finanzkrisen-Jahr 2008 reiht sich hier nahtlos ein. Da gab es mit einer normalen Indexanlage keinen Blumentopf zu gewinnen.

Um es kurz zu machen: Vom 29. Februar 2000 bis zum 29. Juni 2018 gewann der normale Dax 61,0 Prozent. Mit „Sell in May ...“ waren es satte 183,6 Prozent. Was die Saison-Strategie über die kompletten 30 Jahre zum Sieger werden lässt. Aber wir merken uns: Ein Patentrezept, um die Märkte zu überlisten, ist auch diese Börsenweisheit nicht.

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